Reihe „KI im Alltag“ · Zum Ausdrucken

Checklisten & Kopiervorlagen

Direkt aus den Büchern von Konstantin Wolf – zum Ausdrucken, Ausfüllen und Abhaken. Jede Vorlage beginnt beim Drucken auf einer neuen A4-Seite. Tipp: Im Druckdialog kannst du einzelne Seiten auswählen.

Aus dem Buch

KI und Kinder: der Eltern-Leitfaden für ChatGPT & Co.

Die sieben Kopiervorlagen aus dem Heft. Stand: 8. Oktober 2026. Erklärungen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Quellen stehen im Buch.

KI und Kinder · Kopiervorlage 1

Der 15-Minuten-Sofort-Check für Eltern

  • Welche KI-Dienste und Apps mit KI nutzt mein Kind? (ChatGPT, Gemini, Instagram/WhatsApp mit Meta AI, Snapchat My AI, TikTok, Character.AI, Sprachassistent)
  • Passt das Alter zur Regel des Anbieters? (Altersgrenzen-Tabelle, Kapitel 3)
  • Ist die Elternfunktion für die wichtigsten Dienste eingerichtet? (Kapitel 4)
  • Gibt es Ruhezeiten – zum Beispiel nachts und beim Essen?
  • Sind App-Downloads auf dem Gerät freigabepflichtig? (Kapitel 4.8)
  • Haben wir über KI gesprochen – und gibt es einen Familienvertrag? (Kapitel 5)
  • Weiß mein Kind, an wen es sich wenden kann, wenn ihm etwas komisch vorkommt? (Kapitel 6)

Aus: „KI und Kinder: der Eltern-Leitfaden für ChatGPT & Co.“ · Konstantin Wolf · Reihe „KI im Alltag“ · Stand: 8. Oktober 2026 · wolfworld.de

KI und Kinder · Kopiervorlage 2

Einstellungs-Checkliste pro Dienst

ChatGPT

  • Elternkontrollen verknüpft, Einladung angenommen
  • Sensible Inhalte reduziert
  • Modell-Training aus
  • Erinnerung aus
  • Sprachmodus / Bildgenerierung / Gruppenchats: bewusst entschieden
  • Ruhezeiten gesetzt
  • Lernmodus / Lernzeiten besprochen

Google / Family Link

  • Family Link eingerichtet
  • App-Freigaben
  • Bildschirmzeit und Schlafenszeit
  • Filter für Play Store, Chrome und Suche

Meta – Instagram, WhatsApp, Meta AI

  • Elternaufsicht / Family Center eingerichtet
  • Einblicke zu Meta AI gemeinsam angeschaut
  • Zeitlimits und Pausen
  • WhatsApp-Elternkontrollen (falls verfügbar)
  • Muse: nicht für Kinder

Snapchat

  • Family Center verbunden
  • My AI deaktiviert oder bewusst erlaubt

TikTok

  • Family Pairing verbunden
  • Filter für KI-generierte Inhalte geprüft

Alexa

  • Amazon Kids aktiviert
  • Skills freigegeben
  • Zeitlimits / Schlafenszeit
  • Sprachaufnahmen-Einstellung

Gerät

  • App-Downloads nur mit Freigabe
  • Begleiter-Apps besprochen

Menüwege und Quellen: Kapitel 4 im Buch (Stand: 8. Oktober 2026). Menüs ändern sich – Hinweise auf wolfworld.de/ki-im-alltag.html#updates · Konstantin Wolf · Reihe „KI im Alltag“

KI und Kinder · Kopiervorlage 3a

KI-Familienvertrag für Kinder (6–12 Jahre)

  • Wir benutzen KI zusammen. Ich darf diese KI-Dienste nutzen:
  • Wann: nur mit Mama/Papa/Oma/Opa dabei   zu diesen Zeiten:
  • Wofür: Schule   Spaß und Ideen
  • Das tippe ich nie ein: meinen Namen, meine Adresse, meine Schule, Fotos, Passwörter, wo ich gerade bin.
  • Wenn die KI etwas Komisches oder Gruseliges sagt: Ich höre auf und sage es sofort einem Erwachsenen.
  • KI ist ein Werkzeug, kein Freund.
  • Das verspreche ich als Erwachsene/r: Ich höre zu, schimpfe nicht und verbiete nicht sofort alles.
  • Unterschrift Kind:   Unterschrift Erwachsene/r:
  • Wir schauen wieder drauf am: (alle 3 Monate)

Aus: „KI und Kinder: der Eltern-Leitfaden für ChatGPT & Co.“ · Konstantin Wolf · Reihe „KI im Alltag“ · wolfworld.de

KI und Kinder · Kopiervorlage 3b

KI-Vereinbarung für Teens (13–17 Jahre)

  • Dienste, die ich nutze:
  • Ruhezeiten: nachts von bis · beim Essen · weitere:
  • Wofür ich KI nutze: Schule (nach den Regeln meiner Schule, KI-Hilfe offenlegen) Infos (wichtige Fakten prüfe ich) Kreatives und Spaß
  • Nie-eintippen-Liste: voller Name, Adresse, Schule, Fotos von mir und anderen, Passwörter, Standort.
  • Elternfunktionen: Diese Einstellungen haben wir gemeinsam gewählt:
  • Wenn etwas schiefläuft (komische Antworten, Druck, Fake-Bilder, ein Bot wird zu wichtig): Ich spreche mit oder nutze die Hilfe-Box (Kopiervorlage 5).
  • Das verspreche ich als Elternteil: zuhören, nicht sofort verbieten, keine heimliche Kontrolle, deine Privatsphäre respektieren.
  • Unterschriften:  
  • Überprüfung am: (alle 3 Monate)

Aus: „KI und Kinder: der Eltern-Leitfaden für ChatGPT & Co.“ · Konstantin Wolf · Reihe „KI im Alltag“ · wolfworld.de

KI und Kinder · Kopiervorlage 4

Die Nie-eintippen-Liste für Kinder

Zum Aufhängen neben dem Computer.

STOPP – das bleibt bei mir:

  • Mein voller Name
  • Meine Adresse
  • Meine Schule und Klasse
  • Fotos von mir, meiner Familie und meinen Freunden
  • Passwörter und PINs
  • Wo ich gerade bin

Wenn ich unsicher bin: erst fragen, dann tippen.

Aus: „KI und Kinder: der Eltern-Leitfaden für ChatGPT & Co.“ · Konstantin Wolf · Reihe „KI im Alltag“ · wolfworld.de

KI und Kinder · Kopiervorlage 5

Warnzeichen-Karte und Hilfe-Box (zum Ausschneiden)

Warnzeichen: Rückzug · nächtliche Nutzung · Bot als „einziger Freund“ · Geheimhaltung · Stimmungsabfall nach Chats · Gespräche über Selbstverletzung, Essen oder Gewicht.

Was tun: ruhig ansprechen · zuhören · nicht sofort das Gerät wegnehmen · Fachhilfe holen.

Warnzeichen sind keine Diagnose – sie sind ein Anlass zum Gespräch.

HILFE-BOX (alle Angaben geprüft am 8.10.2026)

  • Akute Lebensgefahr: 112 (Rettungsdienst) / 110 (Polizei, DE)
  • DE – Nummer gegen Kummer, Kinder- und Jugendtelefon 116 111: kostenlos, anonym, Mo–Sa 14–20 Uhr; erscheint nicht auf der Telefonrechnung
  • DE – Elterntelefon 0800 111 0 550: Mo/Mi/Fr 9–17 Uhr, Di/Do 9–19 Uhr, anonym und kostenlos
  • DE – TelefonSeelsorge 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123: rund um die Uhr, anonym, gebührenfrei
  • AT – 147 Rat auf Draht: rund um die Uhr, anonym, kostenlos; Chat; Elternseite elternseite.at
  • CH – 147 Pro Juventute (Beratung + Hilfe 147): rund um die Uhr, kostenlos, vertraulich; Telefon, WhatsApp-Chat via 147.ch, Mail beratung@147.ch

KI-Chatbots sind keine Krisenhilfe. Bei akuter Gefahr sofort 112.

Aus: „KI und Kinder: der Eltern-Leitfaden für ChatGPT & Co.“, Kapitel 6 · Konstantin Wolf · Reihe „KI im Alltag“ · Quellen im Buch · wolfworld.de

KI und Kinder · Kopiervorlage 6

Hausaufgaben-Spickzettel

Fünf gute Lern-Prompts

  1. Erklären: „Erkläre mir [Thema] so, dass ich es in eigenen Worten wiedergeben kann. Frag mich danach, ob ich es verstanden habe.“
  2. Abfragen: „Mach mir ein Quiz mit 5 Fragen zu [Stoff]. Sag mir erst nach meiner Antwort, ob sie richtig ist.“
  3. Feedback: „Hier ist mein eigener Text. Was ist gut, was kann ich besser machen? Schreib ihn nicht für mich um.“
  4. Planen: „Ich schreibe in zwei Wochen eine Arbeit über [Thema]. Mach mir einen Lernplan mit 15 Minuten pro Tag.“
  5. Gegenargumente: „Ich finde [Meinung]. Nenne mir drei gute Gegenargumente, damit ich besser diskutieren kann.“

Drei Regeln

  1. Regeln der Schule gelten. Frag die Lehrkraft, was erlaubt ist.
  2. KI-Hilfe offenlegen. Sag dazu, wenn dir eine KI geholfen hat.
  3. Fakten prüfen. 57 % der Jugendlichen halten KI-Informationen für vertrauenswürdig (JIM-Studie 2025) – aber KI kann sich irren. Wichtige Fakten in einer zweiten Quelle nachschauen.

Aus: „KI und Kinder: der Eltern-Leitfaden für ChatGPT & Co.“, Kapitel 7 · Konstantin Wolf · Reihe „KI im Alltag“ · wolfworld.de

KI und Kinder · Kopiervorlage 7

Elternabend-Ablaufplan (60 oder 90 Minuten)

Zeit (60 / 90 Min.)BausteinMaterial
5 / 10 Min.Einstieg-Umfrage per Handzeichen: „Wer hat schon mal ChatGPT ausprobiert? Wessen Kind nutzt Snapchat, Instagram oder WhatsApp?“–
10 / 15 Min.Input aus Kapitel 1 und 2: wofür Kinder KI nutzen, der Common-Sense-Test (fair, mit OpenAI-Gegenposition), die fünf RisikofelderFolien-Stichpunkte unten
15 / 25 Min.Live-Demo der Einstellungen aus Kapitel 4 (mit Testkonto, keine echten Kinderkonten zeigen)Beamer, Kopiervorlage 2
20 / 30 Min.Kleingruppen: Familienvertrag besprechen und anpassenKopiervorlagen 3a/3b, 4
10 / 10 Min.Abschluss: Fragen, Hilfe-Box verteilenKopiervorlage 5

Folien-Stichpunkte: 1 · KI ist im Alltag angekommen (JIM-Studie 2025: 91 %) · 2 · Vier Nutzungen: Schule, Infos, Spaß, „Gesellschaft“ · 3 · Der Common-Sense-Test – Ergebnisse und Gegenposition · 4 · Fünf Risikofelder · 5 · Altersgrenzen-Tabelle · 6 · Einstellungen zeigen · 7 · Begleiten statt verbieten · 8 · Hilfe-Box.

Einladungstext (zum Anpassen):

Liebe Eltern, unsere Kinder fragen ChatGPT bei den Hausaufgaben, chatten mit Meta AI in WhatsApp oder mit „My AI“ bei Snapchat. Was steckt dahinter, welche Einstellungen helfen, und wie reden wir als Familie darüber? Dazu laden wir herzlich ein: Elternabend „KI und Kinder“ am [Datum] um [Uhrzeit] in [Ort]. Keine Vorkenntnisse nötig – bringen Sie gern Ihr Smartphone mit. Wir freuen uns auf Sie! [Name, Kontakt]

Aus: „KI und Kinder: der Eltern-Leitfaden für ChatGPT & Co.“, Kapitel 10 · Konstantin Wolf · Reihe „KI im Alltag“ · wolfworld.de

Aus dem Buch

KI sicher nutzen – der Datenschutz-Check für ChatGPT, Gemini & Co.

Die Sofortmaßnahmen und die Nie-eintippen-Ampel aus dem Heft. Stand: Oktober 2026. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen für ChatGPT, Gemini, Claude, Copilot & Co., die Master-Checkliste und die 30-Tage-Routine stehen im vollständigen E-Book.

KI sicher nutzen · Checkliste 1

5-Minuten-Sofortmaßnahmen

  • Training/Modellverbesserung in jedem genutzten Dienst ausgeschaltet
  • Liste der geteilten Links geöffnet und Unnötiges gelöscht
  • Cookie-Banner: nur notwendige Cookies erlaubt (auch nachträglich geprüft)
  • Sensible alte Chats gelöscht
  • Vorgenommen: Heikle Themen nur im temporären/Inkognito-Modus
  • Bei Feedback (Daumen hoch/runter) vorsichtig – es kann den ganzen Chat freigeben

Aus: „KI sicher nutzen – der Datenschutz-Check für ChatGPT, Gemini & Co.“, Kapitel 2 · Konstantin Wolf · Reihe „KI im Alltag“ · Stand: Oktober 2026 · keine Rechtsberatung · wolfworld.de

KI sicher nutzen · Kapitel 6

Die Nie-eintippen-Ampel

Eine Faustregel – keine juristische Einteilung.

Rot – nie eintippen

Gehört in keinen KI-Chat eines Privatkontos, auch nicht im temporären Modus:

  • Passwörter, PINs, TANs, Wiederherstellungscodes, Zwei-Faktor-Codes
  • Vollständige Kreditkarten- und Kontodaten, Online-Banking-Zugänge
  • Ausweis-, Pass-, Steuer-ID- oder Sozialversicherungsnummer, Fotos von Ausweisen
  • Gesundheitsdaten anderer Personen (Kind, Partner, Eltern, Patienten) mit Namen
  • Kunden-, Mitarbeiter- oder Mandantendaten mit Namen, Adresse oder Nummern
  • Geschäftsgeheimnisse, unveröffentlichte Verträge, interne Zahlen, Quellcode mit Zugangsschlüsseln
  • Private Nachrichten, Fotos oder Sprachnachrichten Dritter, die dir anvertraut wurden

Gelb – nur anonymisiert oder im temporären Modus

  • Eigene Gesundheitsfragen – ohne Namen, ohne Geburtsdatum, möglichst allgemein formuliert
  • Finanzfragen – mit gerundeten Beträgen, ohne Konto- und Vertragsnummern
  • Streit, Beziehung, Arbeitsplatz – Namen durch Rollen ersetzen („mein Chef“, „Person A“)
  • Texte mit Personenbezug (Bewerbung, Zeugnis, Kunden-Mail) – vorher schwärzen
  • Standortbezogene Fragen – Stadt statt genauer Adresse

Grün – unbedenklich

  • Allgemeinwissen, Erklärungen, Lernfragen
  • Rezepte, Reisetipps (ohne Reisedaten und Buchungsnummern), Freizeitideen
  • Texte, die ohnehin öffentlich werden sollen (Blogbeitrag, Produktbeschreibung)
  • Ideen, Gliederungen, Brainstorming ohne vertrauliche Details
  • Übersetzungen von öffentlichen Texten

Der 3-Sekunden-Test vor jedem Absenden: „Wäre es schlimm, wenn dieser Text morgen als Chat-Titel bei einer Werbeplattform oder in einem öffentlichen Link auftaucht?“ Wenn ja: schwärzen oder temporär. Wenn sehr ja: gar nicht.

Aus: „KI sicher nutzen – der Datenschutz-Check für ChatGPT, Gemini & Co.“, Kapitel 6 · Konstantin Wolf · Reihe „KI im Alltag“ · Stand: Oktober 2026 · wolfworld.de

KI sicher nutzen · Checkliste 7

Ampel-Check vor dem Absenden

  • Enthält mein Text Passwörter, Codes, Kontodaten oder Ausweisnummern? → Stopp
  • Enthält er Daten anderer Personen? → schwärzen oder weglassen
  • Ist es ein Gesundheits-, Finanz- oder Beziehungsthema? → temporärer Chat, anonymisiert
  • Hängt eine Datei an? → vorher öffnen und prüfen, was wirklich drinsteht (auch Metadaten)
  • Will ich den Chat teilen? → dann nur grüne Inhalte

Der Schwärz-Trick: Ersetze vor dem Einfügen alle Namen, Adressen, Nummern und Firmennamen durch Platzhalter wie [NAME], [FIRMA], [BETRAG]. Die KI kann trotzdem helfen – und du setzt die echten Daten danach selbst wieder ein.

Aus: „KI sicher nutzen – der Datenschutz-Check für ChatGPT, Gemini & Co.“, Kapitel 6 · Konstantin Wolf · Reihe „KI im Alltag“ · Stand: Oktober 2026 · keine Rechtsberatung · wolfworld.de

Keine Rechts-, medizinische oder psychologische Beratung. Menüs und Funktionen der Anbieter ändern sich – aktuelle Hinweise: KI im Alltag → Updates. Die Quellenangaben stehen im jeweiligen Buch.